Ich fange an. Auch wenn ich nicht fertig bin.
- Conny Schifter

- 5. März
- 2 Min. Lesezeit
Lange dachte ich: Erst wenn alles perfekt ist, zeige ich mich. Erst wenn meine Beratungspraxis fertig entwickelt ist, mein Angebot klar formuliert, meine Positionierung geschliffen – dann gehe ich in die Sichtbarkeit.
Dann habe ich gemerkt: Auf diesen Moment kann ich ewig warten. Er wird nicht kommen.
Also fange ich jetzt an. Mitten in der Entwicklung. Mitten im Prozess. Nicht perfekt, nicht fertig – dafür authentisch.
2026 ist mein Vorbereitungsjahr.
Ein Jahr, in dem ich meine Selbstständigkeit aufbaue, meine Arbeit entwickle, herausfinde, wie ich arbeiten will – und mit wem. Ich habe den Luxus, mir Zeit zu nehmen. Also nehme ich sie mir auch.
Eigentlich finde ich es ja genial, dass ich mir so viel Zeit nehmen kann. Ich betrachte die Dinge gerne von verschiedenen Seiten, lasse es sacken und schlaf auch gerne mal eine Nacht drüber. Ich entscheide nicht spontan, sondern will mir mit dem, was ich tue, sicher sein.
Das bedeutet: Ich arbeite in meinem eigenen Tempo. Nur ned hudeln, nur ned zschnö. Sachte. Ruhig. Reflektiert. Selbstsicher.
Raus aus dem Nest.
2026 heißt es raus aus dem Nest! Raus aus dem Schneckenhaus und in die Sichtbarkeit.
Ent-wickeln. Ent-falten.
Vielleicht werde ich mich widersprechen. Ziemlich wahrscheinlich sogar. Vielleicht drehe ich mich auch im Kreis. Vielleicht marschiere ich auch mal zurück, um dann in eine andere Richtung zu gehen. Das gehört dazu.
Ich bin nicht perfekt. Meine Beratungspraxis ist nicht fertig. Mein Angebot und meine Homepage sind nicht perfekt. Ich lerne und verändere mich.
Und wenn du willst, kannst du mich dabei beobachten.
Das ist meine Einladung: Ich nehme dich mit auf diese Reise. Als jemand, der selbst noch unterwegs ist. Als Seglerin steche ich in See. Neuen Horizonten entgegen. Aber das wäre ja schon kitschig. Aber ein bisschen Kitsch mögen doch alle 😉
Ahoi. ⚓
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